Stahl entsteht, wenn dem Eisen Kohlenstoff zugesetzt wird, der für sich genommen relativ schwach ist. In der modernen Industrie ist Kohlenstoff das bekannteste Additiv für Eisenwerkstoffe, aber Legierungselemente aller Art sind weit verbreitet.
Tatsächlich sind Legierungselemente sogar in Rohrleitungsprodukten üblich, die immer noch als Kohlenstoffstahl angesehen werden.
Nach Angaben des American Iron and Steel Institute (AISI) wird Eisenwerkstoff als Kohlenstoffstahl bezeichnet, wenn in seiner Kernzusammensetzung nicht mehr als 1,65 Prozent Mangan, 0,60 Prozent Silizium und 0,60 Prozent Kupfer enthalten sind und für andere Werkstoffe kein Mindestgehalt festgelegt ist Legierungselemente.
Kohlenstoffstahlrohre finden aufgrund ihrer Festigkeit und einfachen Verarbeitbarkeit in vielen Branchen breite Anwendung. Kohlenstoffstahlrohre sind relativ billig, da sie relativ wenige Legierungselemente und in geringen Konzentrationen enthalten.
Es ist jedoch nicht für extreme Temperatur- oder Hochdruckeinsatzbedingungen geeignet, da es durch das Fehlen von Legierungselementen weniger widerstandsfähig gegen die damit verbundenen Belastungen ist.






