Ein elektrisch widerstandsgeschweißtes (ERW) Rohr ist eines der vielseitigsten Werkzeuge in der Branche. ERW-Rohre sind jedoch nur eine von zahlreichen Rohrarten. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen den einzelnen Rohrtypen zu kennen, damit das richtige Rohr ausgewählt werden kann.
Das gewalzte und geschweißte Rohr wird aus Stahlblechabschnitten hergestellt, die in Dosen gewalzt werden. Die Naht der Dose wird verschweißt und dann werden einzelne Dosen zusammengeschweißt, um das fertige Rohr herzustellen. Gewalzte und geschweißte Rohre können mit Durchmessern von bis zu 16 Fuß und über 2,0 Zoll Dicke hergestellt werden.
Spiralweld-Rohre werden ebenso wie ERW-Rohre aus Stahlcoils hergestellt. Der Unterschied besteht darin, dass die Spule schräg gewickelt ist, sodass die Schweißnaht wendelförmig um die Außenseite des Rohres verläuft. Dies ermöglicht eine viel größere Variation in Durchmesser und Dicke als bei ERW-Rohren. Spiralweld-Rohre werden am häufigsten für Rohrdurchmesser zwischen 24 Zoll und 120 Zoll und für Dicken von 1,0 Zoll oder weniger verwendet.
Im Gegensatz dazu wird ein ERW-Rohr hergestellt, indem Metall gewalzt und dann die beiden Kanten mit Strom erhitzt werden, sodass sie über die gesamte Länge eine Schweißnaht bilden. Dies bildet eine „Naht“, die es von einem nahtlosen Rohr unterscheidet.
Einige Vorteile beim ERW-Rohr:
Während des Herstellungsprozesses werden keine Schmelzmetalle verwendet. Dies bedeutet, dass das Rohr extrem stark und langlebig ist.
Die Schweißnaht ist weder sichtbar noch fühlbar. Dies ist ein wesentlicher Unterschied beim doppelten Unterpulverschweißverfahren, bei dem eine offensichtliche Schweißraupe entsteht, die möglicherweise beseitigt werden muss.
Mit den Fortschritten bei hochfrequenten elektrischen Strömen zum Schweißen ist der Prozess viel einfacher und sicherer.






