Rückblickend auf den Stahlmarkt im dritten Quartal zeigte sich, dass der allgemeine Trend zunächst nach unten und dann nach oben ging. Der Futures-Preis fiel von einem Höchststand von 3697 Anfang Juli auf einen Tiefststand von 2988 Anfang September. In nur zwei Monaten wurde die Marktmentalität immer wieder durch den Rückgang von fast 20 % enttäuscht. Die schwachen Fundamentaldaten und das negative emotionale Feedback ließen den Stahlmarkt immer wieder fallen. Gerade als sich alle fragten, ob sich der Stahlmarktcrash von 2015 wiederholen würde, kam eine bedrückende Nachricht. Die Federal Reserve kündigte am 18. September 2024 Ortszeit eine Zinssenkung an und senkte damit die Zielspanne des Bundeszinssatzes um 50 Basispunkte. Dies war die erste Zinssenkung seit März 2020 und markierte auch den Übergang von einem geldpolitischen Straffungszyklus zu einem Lockerungszyklus. Aufgrund der Zinssenkung der Fed hat mein Land eine Reihe politischer „Kombinationsschläge“ eingeleitet, und die Marktstimmung hat sich kontinuierlich verbessert. Auch Futures erreichten selten das Tageslimit (Höchstpunkt 3551). Bisher kann das dritte Viertel als guter Abschluss gewertet werden. Allerdings ist die Entwicklung zu Beginn des vierten Quartals nicht optimistisch. Als nächstes analysiert der Autor die Entwicklung des Stahlmarktes im vierten Quartal unter den Aspekten Rohstoffe, Stahlbestände und Transaktionen.
Oct 30, 2024
Rückblick auf den Stahlmarkt im dritten Quartal
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